Vorteil: Englische Lebensversicherung

Der englische und deutsche Versicherungsmarkt im Vergleich

Warum ist das englische Lebensversicherungsmodel eigentlich so erfolgreich? Vielleicht liegt es an der langen Erfahrung die die Briten in der Kalkulation von Versicherungsprodukten haben. Denn schon im Jahre 1583, also vor mehr als 400 Jahren wurde in London die erste Lebensversicherung abgeschlossen. Damals wurde zwischen dem Ratsherren Richard Martin und Herrn Walter Gybbons vereinbart, dass wenn letzterer innerhalb von 12 Monaten sterben würde, ersterer 382 englische Pfund erhalten sollte. Auch wenn dieses Modell eher an eine makabere Wette erinnert, ist es doch der erste dokumentierte Lebensversicherungsvertrag der abgeschlossen wurde.

1765 - Gründung der ersten englischen Versicherungsgesellschaft

Die erste auf mathematischen Grundsätzen kalkulierte englische Lebensversicherung wurde 1765 gegründet. Die Equitable Life Assurance Society. Erst im Jahre 1827 wurde mit der Gothaer Lebensversicherungsbank der erste deutsche Lebensversicherungsanbieter etabliert.

Doch eine lange Tradition ist nicht automatisch auch die Garantie dafür ein gutes Produkt zu entwickeln. Vielmehr liegt der Erfolg der englischen Lebensversicherung in der höheren Aktienquote und den niedrigeren Kosten der Verträge begründet.

Dies ergibt sich vor allem durch die unterschiedlichen Marktgegebenheiten. So wird bei einer traditionellen deutschen Lebensversicherung der Vertrieb häufig durch einen sehr kostenintensiven hauseigenen Außendienst gewährleistet. Im Gegensatz dazu wird die englische Lebensversicherung fast ausschließlich über den externen aber viel kostengünstigeren Maklervertrieb angeboten.

Renditevorteil durch hohe Aktienquote

Da eine englische Lebensversicherung schon immer die Anlage der Kundengelder in den Vordergrund gestellt hat und die gesetzliche Regelung eine Investition von bis zu 100% in Aktien möglich macht, ergaben sich in der Vergangenheit enorme Renditeunterschiede zum deutschen Markt. Erst seit einigen Jahren versuchen auch deutschen Anbieter mit innovativen Produkten diese Lücke zu schließen, was jedoch aufgrund der gesetzlichen Regelung sehr schwer ist.

So muss eine klassische deutsche Lebensversicherung derzeit eine Mindestgarantie von 2,25% auf den Spareinteil erwirtschaften. Da durch diese Vorgaben ein wesentlich größerer Anteil in sichere, dafür aber häufig weniger rentable Anlagen investiert werden muss, leidet die Rendite doch sehr stark darunter. Eine englische Lebensversicherung unterliegt nicht dieser Reglementierung und kann die Kundengelder somit wesentlich rentabler in Aktien investieren ohne dabei die Sicherheit außer Acht zu lassen. Dies führte zur Entwicklung der sehr erfolgreichen With-Profit-Fonds.

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